Betriebliche Gesundheitsförderung

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In einem Unternehmen müssen auch Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung ,wie alle unternehmerischen Tätigkeiten, unter dem Gesichtspunkt des wirtschaftlichen Erfolges betrachtet und beurteilt werden. Dies war bislang nicht ganz einfach, denn zum Thema betriebliche Gesundheitsförderung gibt es zwar viele Einzeluntersuchungen über den Erfolg verhaltens bzw. verhältnisbezogener Maßnahmen, eine systematische Zusammenstellung entsprechender Projekte fehlte bislang aber. Die Initiative Gesundheit und Arbeit (IGA), eine Kooperation des BKK Bundesverbandes und des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften, hat die wissenschaftliche Literatur systematisch ausgewertet und ist dabei auf bemerkenswerte Ergebnisse gestoßen.

In diese Auswertung einbezogen wurden 25 Übersichtsartikel, die zusammen mehr als 400 Studien aus anerkannten wissenschaftlichen Zeitschriften zum Inhalt haben.


Krankenstand
Krankenstand

Gesundheitsförderung reduziert Kosten

Mit betrieblicher Gesundheitsförderung und Prävention lassen sich Kosten reduzieren und die Gesundheit der Beschäftigten verbessern, so das Fazit. Entsprechende Maßnahmen zeigen bereits nach relativ kurzer Zeit (innerhalb von 3–4 Jahren) Erfolg:

Fehlzeitenquote und Krankheitskosten verringern sich. Weitere beobachtete Effekte sind beispielsweise eine geringere Zahl von Arztbesuchen, weniger Krankenhauseinweisungen aber auch eine Reduzierung der durchschnittlichen Dauer von Krankenhausaufenthalten.


Die Fehlzeiten können, den ausgewerteten Studien zufolge, um 12 bis 36 Prozent gesenkt werden. Durch die damit verbundene Verringerung der Kosten durch die Verminderung der Fehlzeitenquote ergibt sich für den Betrieb ein Kosten-Nutzen-Verhältnis von 2,5 bis zu 4,9 Euro pro investiertem Euro.

Erfolg verhaltensbezogener Maßnahmen Im Speziellen geht die Recherche näher auf verschiedene, gesundheitlich relevante Bereiche ein: Für den Verhaltensbereich Rauchen ist die Wirksamkeit gesundheitsfördernder Maßnahmen in kontrollierten Studien recht überzeugend belegt. Auch im Bereich der (kurzfristigen) Gewichtskontrolle sind Interventionen im Unternehmen erfolgreich. Vielversprechend, in ihrer Wirksamkeit aber noch nicht ausreichend belegt, erscheinen Maßnahmen zur Veränderung des Ernährungsverhaltens. Programme zur Steigerung der körperlichen Aktivität können die Fitness der Teilnehmer verbessern.

Die Frage, ob Gesundheitsförderungsmaßnahmen in Betrieben bei den teilnehmenden Mitarbeitern zu einer Senkung der gesundheitlichen Risiken führen, kann also mit „Ja“ beantwortet werden.

Empfehlungen für erfolgreiche betriebliche Gesundheitsförderung Auf der Grundlage dieser Studie lassen sich folgende Empfehlungen ableiten, die zur erfolgreichen Durchführung von betrieblichen Gesundheitsförderungsprogrammen beachtet werden sollten:

Maßnahmen sind effektiver, wenn sie mehr als einen gesundheitlichen Risikofaktor berücksichtigen, da die meisten Belastungen und Beschwerden multifaktoriell sind. Das Programm sollte auch niedrigschwellige Angebote enthalten, bei denen sich schnell ein Erfolg erzielen lässt. Das erhöht die Motivation, weitere Verhaltensweisen zu ändern. Wichtig für die Wirksamkeit betrieblicher Gesundheitsförderung ist eine regelmäßige, konsequente und individuelle Beratung der Mitarbeiter mit besonders hohem Gesundheitsrisiko. Entscheidend für den Erfolg ist unter anderem die Dauer entsprechender Maßnahmen. Um das Gesundheitsrisiko zu verringern, muss das Programm mindestens 3 bis 6 Monate dauern, Kosteneffektivität zeigt sich nach 3 bis 5 Jahren. Zur Erhöhung der Teilnehmerquote ist die Einbeziehung der Beschäftigten in die Vorbereitung und Durchführung der Maßnahmen sinnvoll. Seien Sie dabei, wenn es darum geht, die Gesundheit der Beschäftigten zu fördern.


Staffelholz
Staffelholz

Das Ingenieurbüro Dipl.-Ing. H. Diemer übernimmt für ihr Unternehmen die betriebsärztliche Versorgung.

Betriebliche Gesundheitsförderung, eine gewinnbringende Ergänzung zum Arbeitsschutz

Vorteile für das Unternehmen:

  • Erhöhung der Personalverfügbarkeit
  • Senkung des Krankenstandes
  • Optimierung der Produktivität
  • Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit
  • Verbesserung des Unternehmensimages
  • Steigerung der Motivation der MitarbeiterInnen


Vorteile für die MitarbeiterInnen:

  • Verringerung von Belastungen
  • Besserer Umgang mit Arbeitsanforderungen
  • Verbesserung des Gesundheitszustandes
  • Erhaltung/Zunahme der eigenen Leistungsfähigkeit
  • Steigerung des Wohlbefindens und der Arbeitszufriedenheit
  • Optimierung des Betriebsklimas

Entsprechende Unterstützung und Beratung erhalten sie durch das Ingenieurbüro Dipl.-Ing. H. Diemer.Fordern Sie noch heute ein kostenloses und unverbindliches Angebot an.

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