Betrieblicher Brandschutz
Aus DiemerWiki
Brandschutz ist nicht nur ein Thema für Großunternehmen oder für Betriebe, in denen mit leicht entzündbaren oder brennbaren Stoffen umgegangen wird. Brände können überall dort entstehen, wo eine Zündquelle, ein brennbarer Stoff und Sauerstoff vorhanden sind.
Und wenn es dann wirklich einmal brennt, kommt es auf Schnelligkeit und die richtige Löschtaktik an. Beides kann man üben. In regelmäßigen Zeitabständen muss eine ausreichende Zahl von Mitarbeitern in der Handhabung des Feuerlöschers praktisch unterwiesen werden.
Alle Mitarbeiter müssen Bescheid wissen über
- bauliche, technische und organisatorische Brandschutzmaßnahmen
- Brandursachen
- Brandverhinderung
- richtiges Verhalten im Brandfall
- Brandbekämpfung
Mitarbeiter, die Brandentstehungsgefahren im Betrieb reduzieren bzw. vermeiden und im Ernstfall wissen, was sie tun müssen, sind wichtiger und auch kostengünstiger als aufwendige Schadensverhütungsmaßnahmen.
Keine Patentrezepte
Es gibt kein Patentrezept für Brandschutzmaßnahmen im Betrieb. Dafür sind die Betriebe zu unterschiedlich strukturiert und organisiert.
Bei den Brandschutzmaßnahmen unterscheidet man Maßnahmen des vorbeugenden und abwehrenden Brandschutzes.
Vorbeugender Brandschutz zielt darauf ab, die Entstehung und Ausbreitung von Bränden zu verhindern. Abwehrender Brandschutz hat die Aufgabe, Brände möglichst schon in der Entstehungsphase zu erkennen, zu bekämpfen und Gefahren für die Menschen abzuwenden.
Verantwortlich für den Brandschutz ist der Unternehmer.
Dazu verpflichtet ihn das Arbeitsschutzgesetz (§10).
Darüber hinaus muss er eine Evakuierung und Erste-Hilfe-Maßnahmen im Ernstfall sicherstellen.
Die Wirksamkeit der Brandschutzmaßnahmen einschließlich der organisatorischen Maßnahmen muss regelmäßig kontrolliert werden. Bei der Organisation und Umsetzung des Brandschutzes im Betrieb kann sich der Unternehmer unterstützen lassen.
Mehr Informationen dazu erhalten Sie beim Ingenieurbüro Diemer
