Die häufigsten Unfallursachen

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Die häufigsten Unfallursachen
Die häufigsten Unfallursachen

Es gibt tausend Gründe, die zu einem Unfall führen können - und leider oft unvermeidbar sind. Die häufigsten Unfallursachen gehen jedoch unmittelbar auf das Konto des Fahrers.


Nicht angepasste Geschwindigkeit

Ob auf der Autobahn oder in der Spielstraße: Zu hohes Tempo ist eine der Hauptunfallursachen. Bei überhöhter Geschwindigkeit steigt das Risiko, dass der Fahrer Gefahren zu spät erkennt oder ins Schleudern gerät, überproportional an. Vor allem aber nehmen die Unfallfolgen bei hoher Geschwindigkeit drastisch zu.


Alkohol und Drogen

Erschreckende Bilanz: Bei jedem vierten Unfälle mit Schwerverletzten ist Alkohol im Spiel. Auch Drogen gefährden Gesundheit und Sicherheit im Straßenverkehr: Die Hauptkonsumenten so genannter Partydrogen sind junge Menschen im Alter von 18 bis 25 Jahre. In dieser Altersgruppe ist das Unfallrisiko fast 3 Mal höher als das der Gesamtbevölkerung.


Müdigkeit

Ein Viertel aller tödlichen Unfälle auf Autobahnen gehen auf Übermüdung zurück. Die Forscher des GDV fanden heraus: Die "gefährlichste" Zeit liegt zwischen fünf und sechs Uhr morgens. Und: Nach ca. 17 Stunden ohne Schlaf ist das Fahrvermögen ähnlich reduziert wie bei einem Alkoholgehalt von 0,5 Promille. Nach ca. 24 Stunden ohne Schlaf sieht es noch schlimmer aus: Die Fahrtüchtigkeit entspricht der eines Fahrers, der 1 Promille im Blut hat.


Aquaplaning

Aquaplaning und Rutschpartien auf nasser Straße gehören zu den häufigsten Unfallursachen. Sind die Fahrbahnbeläge schlecht und die Straßen nass, dann erhöht sich Unfallrisiko streckenweise um mehr als 100 Prozent. Je nach Niederschlagsmenge kann Aquaplaning schon bei einer Geschwindigkeit von 60 km/h auftreten. Regnet es nachts, ist das Risiko, die Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren, doppelt so hoch!


Mangelnde Praxis Aller Anfang ist schwer, das gilt auch fürs Autofahren. Oft genügen die wenigen Fahrstunden nicht, junge Fahrer ausreichend auf die vielen komplexen Situationen im Straßenverkehr vorzubereiten. Erschreckende Bilanz:

  • Fahranfänger (vor allem junge Männer) haben ein vier- bis fünffaches Unfallrisiko im Vergleich zu erfahrenen Fahrern ab 25 Jahren.
  • Rund 40 Prozent der Unfälle mit Schwerverletzten oder Getöteten gehen auf das Konto junger Fahrer im Alter zwischen 18 und 24 Jahren.
  • Ein Viertel aller Schwerverletzten und Getöteten auf Deutschlands Straßen ist jünger als 24 Jahre.


Zu wenig Abstand

Auf die Pelle gerückt: Fast ein Drittel aller Verkehrsunfälle passieren wegen ungenügendem Abstand zum Vordermann. Drängler gefährden also nicht nur sich selbst, sondern sind auch Risiko für Leben und Gesundheit der anderen Verkehrsteilnehmer.


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