Elektrische Anlagen und Betriebsmittel
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Schadhafte elektrische Anlagen und Betriebsmittel bedeuten eine große Gefahr für Ihr und Ihrer Mitarbeiter Leben und Gesundheit. Schadhafte elektrische Geräte sind daher sofort jeder weiteren Benutzung zu entziehen und durch einen Fachmann instand setzen zu lassen. Immer noch ist die Ansicht weit verbreitet, dass eine Spannung von 220 Volt ungefährlich sei. Das ist schlicht und einfach falsch! Denn schon eine Wechselspannung von mehr als 50 Volt kann im menschlichen Körper einen Strom fließen lassen, der das gefürchtete Herzkammerflimmern hervorruft.
Allgemeine Grundsätze
Dulden Sie bei Ihren Mitarbeitern unter keinen Umständen elektrische Basteleien! Sorgen Sie dafür, dass Arbeiten an elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln nur von einer Elektrofachkraft ausgeführt werden! Elektrofachkraft ist, wer über fachliche Ausbildung, Kenntnisse und Erfahrungen sowie Kenntnis der einschlägigen Bestimmungen verfügt und dadurch die ihm übertragenen Arbeiten beurteilen und mögliche Gefahren erkennen kann.
Arbeitsmittel sollten regelmäßig auf "Herz und Nieren" geprüft werden:
Ein Feuerlöscher, der im Ernstfall versagt. Eine Maschine, deren Schutzgitter sich anheben lässt, ohne dass die Maschine sofort abschaltet... So weit sollte es nicht kommen. Ein regelmäßiger Check der Arbeitsmittel auf "Herz und Nieren" bringt Schäden und Defekte ans Licht und kann somit gefährliche Situationen verhindern.
Und was bedeutet regelmäßig?
Die Prüffristen kann der Unternehmer selbst im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung festlegen. Dabei sollte er die Anfälligkeit durch Verschleiß, Korrosion, Verschmutzung, Abnutzung und auch Nichtbenutzung berücksichtigen. Es gibt Prüffristen, die sich in der Praxis bewährt haben und deshalb empfohlen werden. Wer sich an diese Fristen hält, ist auf der sicheren Seite. Übrigens: Die Prüfungen sollten dokumentiert werden, z. B. in einem Prüfbuch, durch eine Prüfbescheinigung oder Plakette.
Das Ingenieurbüro Diemer führt Arbeitsmittelprüfungen für Sie durch. Mehr Informationen gibt es hier

