Elektrobrand Checkliste
Aus DiemerWiki
Zum Schutz vor Elektrobränden haben wir Ihnen folgende wichtige Punkte zusammengestellt:
- Achten Sie auf schadhafte und defekte Leitungen und lassen Sie sie sofort durch eine Elektro-Fachkraft ersetzen.
- Achten Sie auf schadhafte Steckdosen, Stecker und Schalter. Lassen Sie sie umgehend von einer Elektro-Fachkraft reparieren.
- Schließen Sie nicht zu viele Verbraucher (Lampen, Geräte) mit hoher Leistung an eine Steckdose an.
- Verwenden Sie keine Abzweigstecker oder Steckvorrichtungen, die in Lampen eingesetzt werden können. Das ist verboten.
- Achten Sie bei einer Lampe auf die angegebene Nennleistung, z. B. max. 60 Watt. Verwenden Sie dort keine 100-Watt-Glühbirne. Ersetzen Sie kaputte bzw. fehlende Glühlampen.
- Ersetzen Sie schadhafte oder fehlende Überglocken an Lampen, insbesondere in Kühl- und Feuchträumen, damit sich an den Kontakten kein Schmutz und keine Feuchtigkeit absetzen können.
- Flicken Sie nie eine elektrische Sicherung.
- Lassen Sie stationäre Elektrogeräte alle 4 Jahre und mobile Geräte alle 6 -12 Monate von einer befähigten Person prüfen. Damit beugen Sie Mängeln vor.
Weitere Tipps zur Vermeidung von Elektrobränden
Schadhafte Isolierungen: Wenn der Strom entwischt, funkt’s Zu schadhaften Isolierungen kommt es z.B., wenn die Leitung geknickt oder gequetscht wird oder wenn sie überaltert ist. Aber auch Fette, aggressive Flüssigkeiten, Gase und Dämpfe können Isolierungen angreifen und beschädigen. Ein gequetschter Leiter hat einen höheren Widerstand, was zur Erwärmung der Leitung an dieser Stelle führt. Brüche der Isolierung führen zu Kriechströmen und Kurzschlussströmen.
Überlastung: Zündstoff in der Steckdose
Zu einer Erwärmung des Leiters kann es auch kommen, wenn er überlastet ist. Das ist der Fall, wenn zu viele Geräte oder Verbraucher mit zu hoher Nennleistung an eine Steckdose angeschlossen werden.
Schlechte Kontakte: Zu großer Widerstand
Kontakte, die nicht einwandfrei funktionieren, führen zu erhöhten Widerständen und somit zu Wärmeentwicklung. Ursachen für einen schlechten Kontakt können schadhafte Steckdosen, Stecker oder Schalter (Wackelkontakt) sein, aber auch Korrosion und Verschmutzung.
Bei einem Wackelkontakt in der Steckdose kann sogar ein Lichtbogen mit sehr hoher Temperatur entstehen, was z.B. eine Wand aus Pressspanplatten in Brand setzt.
Sicherheit ist dann nur gewährleistet, wenn die Sicherungen einwandfrei funktionieren.
Sie dürfen weder geflickt noch überbrückt werden. Ist eine geflickte oder manipulierte Sicherung die Ursache eines Brandes, dann lehnt die Brandversicherung den Schadenersatz ab. Außerdem wird Anzeige wegen fahrlässiger Brandstiftung erstattet.
Das Ingenieurbüro Diemer unterstützt Sie bei der Umsetzung der Betriebssicherheitsverordnung und übernimmt die erforderlichen UVV-Prüfungen für Sie. Mehr Informationen dazu finden Sie hier

