Gesundheitstipps für den Alltag II
Aus DiemerWiki
Gesundheitstipps für den Alltag Teil II
Bewegung im Alltag verschafft Ihnen Wohlbefinden und erneuert Ihre Energiereserven.
Ob Sie Ihr Kreuz in Schwung bringen oder Ihr Herz-Kreislauf-System unterstützen - bereits kleine Veränderungen im persönlichen Lebensstil entspannen Ihren Körper und Ihre Seele.
Tipps bei Stress:
Bei großer Anspannung ist man gereizt, nervös und ungeduldig. Bereits Kleinigkeiten können einen aufregen oder aus der Haut fahren lassen: Sie fühlen sich gestresst. Zeitweiliger Stress ist in Ordnung, der Körper braucht den Wechsel zwischen Spannung und Entspannung. Häufiger Stress führt zu einem Risikofaktor, insbesondere für Herz und Kreislauf. Bei Spannung reagiert der Körper mit Hormonausschüttung, die Blutgefäße verengen sich, das Herz schlägt schneller. Da man sich nicht allen Zwängen entziehen kann, sollten Sie Ihre Lebenseinstellung verändern, eine neue Lebensphilosophie entwickeln.
Tipps für den Alltag:
Überprüfen Sie Ihre Zeiteinteilung, können Sie nicht auf das eine oder andere verzichten, ohne Abstriche an Lebensqualität und Lebensfreude? Genießen Sie auch mal das Nichtstun, suchen Sie nach den Gründen für Hetze, Druck und Belastung in Ihrem Leben. Wenn von Ihnen mehr verlangt wird als Sie geben können, sprechen Sie mit Ihrem Vorgesetzten oder einer Ihnen nahestehenden Person. Es ist niemandem gedient, wenn irgendwann gar nichts mehr geht. Überprüfen Sie Ihren Ehrgeiz, ihre selbstauferlegten Verpflichtungen zu erfüllen. Müssen Sie in allen Clubs, Gremien und Organisationen, ob privat oder geschäftlich, mitwirken? Tauschen Sie sich aus, mit Freunden und Bekannten, Menschen auf die Sie sich verlassen können. Oft hilft schon ein Gespräch mit einer vertrauensvollen Person. Weitere Tipps: Hören Sie auf zu rauchen, bauen Sie Übergewicht ab, Bluthochdruck unbedingt behandeln, zu hohe Cholesterinwerte senken und achten Sie auf gesunde und bewusste Ernährung.
Essen Sie bewusst, lassen Sie sich Zeit beim Essen und ernähren Sie sich gesund. Erholsamer Schlaf ist wichtig, ein Spaziergang oder ein entspannendes Bad können helfen. Tun Sie etwas für sich, belohnen Sie sich, treiben Sie Sport und erlernen Sie Entspannungsübungen, die Ihnen helfen Stress abzubauen, z.B. Autogenes Training.
Tipps für Herz und Kreislauf:
Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen zu den häufigsten Leiden unserer modernen Gesellschaft. Normaler Alterungsprozess und erbliche Veranlagung spielen sicher eine Rolle, doch entscheidend für eine Krankheitsentstehung ist meist der persönliche Lebensstil. Sogenannte Risikofaktoren gilt es zu verringern oder zu verhindern, leben Sie mit ein paar kleinen Tipps bewusst und damit gesünder.
Vermeiden Sie:
psychischen Stress, plötzliche Anstrengungen und plötzliche starke Temperaturwechsel. Gestalten Sie ihr Leben so, dass Sie das für Sie angemessene Gleichgewicht von Spannung und Entspannung halten. Bei Vorerkrankung unbedingt vorher ärztlich untersuchen lassen.
Tipps gegen Rückenschmerzen:
Um uns gut durchs Leben zu tragen, braucht die Wirbelsäule eine ausgewogene und harmonische Rückenmuskulatur. Der Mensch ist von Natur aus auf Bewegung programmiert, bei den heutigen Lebensgewohnheiten, wie Mangel an körperlicher Aktivität oder langes Sitzen kann es im Alltag zu Fehlbelastungen und Haltungsfehlern kommen. Beugen Sie Rückenbeschwerden durch körperliche Aktivitäten vor, halten Sie ihr Kreuz mit ein paar einfachen Tipps und Tricks in Schwung.
Tipps für den Alltag:
Gehen Sie gerade, stellen Sie sich vor, Ihr Kopf würde wie bei einer Marionette an einer Schnur hochgezogen. Richten Sie Ihren Brustkorb nach vorne und oben auf. Drücken Sie die Schulterblätter nach hinten. Wer viel steht, verfällt leicht in eine ungünstige Körperhaltung (z. B. Hohlkreuz) und bekommt so Rückenschmerzen. Darum sollten Sie, wenn möglich, häufiger umhergehen. Bei langem Stehen am besten einen Fuß erhöht abstellen. Achten Sie im Sitzen auf eine gerade Haltung. Bei längerem Sitzen öfters aufstehen und umhergehen. Auf das Heben und Tragen schwerer Lasten sollten Sie bei Rückenbeschwerden verzichten. Beim Bücken und Heben leichter Lasten sollten Sie nur mit gebeugten Knien und geradem Rücken in die Hocke gehen. Mit kurzen Hebeln arbeiten / heben. Heben und tragen Sie Lasten nah am Körper.
Bei Übergewicht:
Abspecken. Jedes überflüssige Kilo belastet den Rücken. Wer auf dem Bauch schlafen will, sollte ein Bein anwinkeln. Die Wirbelsäule bringt sich selbst in die richtige Lage, Schmerzen entstehen erst gar nicht. Bewegung und Gymnastik stärken die Rückenmuskulatur und beugen Rückenschmerzen vor. Die passenden Übungen und geeignete Bewegungsprogramme dazu kann man bei einer Krankengymnastin, in einer Rückenschule erlernen.
Mehr Infos zum Thema allgemein
