Gesundtheitsförderung - Trinkverhalten

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Viele Bundesbürger trinken zu wenig.



Männer weniger als Frauen - Wasser und Fruchtsäfte am beliebtesten


In den heißen Sommermonaten leisten sich viele Deutsche ein eindeutiges Trinkdefizit. Bei einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Magazins "Young Help" gaben 43 Prozent an, nur bis zu einem Liter pro Tag zu trinken. Das Magazin wird von der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) herausgegeben. Da der Körper an heißen Tagen deutlich mehr als einen Liter Schweiß produziert, betont die BGW, wie wichtig es ist, den Flüssigkeitshaushalt mit mindestens eineinhalb bis drei Litern pro Tag wieder aufzufüllen - und zwar nicht erst, wenn ein Durstgefühl entsteht. Beliebteste Getränke sind Wasser (39 Prozent) und Fruchtsäfte (27 Prozent).


35 Prozent der Befragten trinken bis zu zwei Liter, 14 Prozent bis zu drei und 8 Prozent mehr als drei Liter pro Tag. Nur die Hälfte der Männer, aber immerhin fast zwei Drittel der Frauen (64 Prozent) kommen auf mehr als einen Liter pro Tag. Am besten für ihren Flüssigkeitshaushalt sorgen dabei die 26 bis 40 Jahre alten Bundesbürger. In der Beliebtheitsskala liegen nach Wasser und Fruchtsäften die Schorle (21 Prozent), Limonade oder Soft-Drinks (18 Prozent) sowie Kaffee (12 Prozent) auf den nächsten Plätzen. Bei den Getränken unterscheiden sich die Geschmäcker übrigens deutlich, abgesehen vom Wasser: Frauen bevorzugen Fruchtsaft und Limonade, Männer greifen überdurchschnittlich oft zur Schorle. Und: 14 Prozent der Männer, aber nur 10 Prozent der Frauen löschen ihren Durst am liebsten mit Kaffee.


Durchgeführt wurde die Befragung vom Institut für Rationelle Psychologie (G.R.P.). Befragt wurden 2.245 Frauen und Männer im Alter zwischen 16 bis 74 Jahren. Mehrfachnennungen waren möglich.

Medientyp: Presseinformation

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