Pollenallergie
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Die Augen tränen, sind rot und geschwollen, die Nase läuft. Eine Niesattacke folgt auf die nächste. Für Heuschnupfen-Geplagte ist das Frühlingserwachen kein Grund zur Freude. Zu den gesundheitlichen Beschwerden kommt ein erhöhtes Unfallrisiko.
Winzig klein sind Pollen mit ihrer durchschnittlichen Größe von 20 bis 30 Tausendstel Millimeter.
Sie stehen auf der Liste der Allergieauslöser ganz oben . Selbst wer eine Pollenallergie ausreichend behandelt, ist nicht vor einer plötzlichen Niesattacke gefeit. Gefährlich wird's, wenn man in diesem Moment gerade im Auto sitzt und beispielsweise das Lenkrad verreißt. Studien haben ergeben, dass das Unfallrisiko beim Fahren mit akuten Allergiebeschwerden um 30 Prozent erhöht ist. Im Mai sind die Unfallzahlen besonders hoch - das ist die Zeit, in der außerordentlich viele Pollen in der Luft herumschwirren. Das Gefährdungspotenzial schätzen Verkehrsexperten ähnlich hoch ein wie beim Sekundenschlaf oder bei Alkohol am Steuer. Achtung: Wer durch einen allergischen Niesanfall einen Unfall baut, kann auf seinem Schaden sitzen bleiben, da es «grob fahrlässig» sein kann, sich mit einer starken Pollenallergie ans Steuer zu setzen. So urteilte zumindest das Amtsgericht Elmshorn .
Tipps gegen Pollenstaub
Wenn man dem Blütenstaub auch nicht völlig entkommt, so gibt es dennoch weitere Tipps, wie man den Kontakt so gering wie möglich halten kann:
- Tagsüber - außer bei Regenwetter - möglichst wenig lüften. In der Stadt ist die höchste Pollenkonzentration abends, auf dem Land morgens.
- Wäsche nicht draußen trocknen.
- Abends die Haare waschen und somit anhaftende Pollen ausspülen. Ansonsten landen diese nämlich auf dem Kopfkissen und lassen die Beschwerden auch nachts nicht abklingen.
- Ausgezogene Kleidung nicht im Schlafzimmer liegen lassen.
- Rauchen aufgeben. Die Reizung der Atemwege durch Tabakrauch erleichtert den Allergenen den Angriff auf die Schleimhäute.
- Eventuell in der Zeit der höchsten Pollendichte in den Urlaub fahren - an der Küste oder im Gebirge werden die Wenigsten von Heuschnupfen geplagt.
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