Vorsorgeuntersuchung - Krebs

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Je früher eine Krebserkrankung erkannt wird, desto besser sind die Therapieaussichten.

Gesetzliche Krankenkassen zahlen deshalb Frauen ab 20 Jahren und Männern ab 45 Jahren einmal jährlich eine Krebsvorsorgeuntersuchung. Männer nutzen dieses Angebot jedoch weitaus seltener als Frauen.

Nur knapp jeder zehnte Mann zwischen 45 und 49 Jahren lässt sich vorsorglich auf Krebs untersuchen. Von den Frauen dieser Altersgruppe nehmen dagegen über 55 Prozent an einer Krebsfrüherkennung teil. Das ergab eine aktuelle Untersuchung des Zentralinstituts der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.

Männer meiden die Krebsvorsorge häufig aus falscher Scham. Intime Untersuchungen sind für sie oftmals ungewohnt – anders als für Frauen, die solche Untersuchungen bereits von Besuchen beim Frauenarzt kennen. Helfen kann da die Wahl des richtigen Arztes.

In Frage kommen zum Beispiel Urologen, Internisten, Andrologen oder auch Allgemeinmediziner, die sich auf gesundheitliche Probleme bei Männern spezialisiert haben. Diese Ärzte kennen die jeweiligen Nöte und können darauf eingehen. Einige Ärzte führen auch die Bezeichnung „Männerarzt CMI“. Damit wird angezeigt, dass sie am Institut für certifizierte medizinische Information und Fortbildung e.V. (CMI) eine entsprechende Weiterbildung absolviert haben.

Ein Verzeichnis von Ärzten, an die sich Männer bei Interesse an einer Krebsvorsorgeuntersuchung oder bei anderen medizinischen Maennerproblemen wenden können, gibt es unter www.maenneraerzte.info. Das Verzeichnis ermöglicht eine gezielte Suche dieser Ärzte nach Ort und Fachgebiet.

Weiterführende Informationen darüber, welche Frueherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen wann und für wen empfohlen und von den gesetzlichen Krankenkassen finanziert werden, hat das Bundesministerium für Gesundheit hier zusammengestellt.


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