Warum gurten LKW-Fahrer sich nicht an

Aus DiemerWiki

Wechseln zu: Navigation, Suche
LKW Unfall
LKW Unfall

Airbag und Sicherheitsgurt

Neue Autos haben ihn alle – die mei­sten gleich in doppelter bzw. mehrfacher Ausführung, um im Falle eines Aufpralls die wichtigsten Körperteile – Kopf und Rumpf – gut geschützt zu haben. Die Rede ist vom Airbag. Doch der Airbag allein macht’s noch nicht. Erst in Verbindung mit dem Sicher­heitsgurt bietet er ausreichenden Schutz vor schweren Verletzungen.

Der Grund: Airbags lösen erst ab einer bestimmten Geschwindigkeitsverzögerung aus, und sie schützen nur beim ersten Aufprall. Kommt es zu mehreren Kollisionen – wie etwa bei schleudernden Autos, hilft nur noch der Gurt, der obendrein verhindert, dass die Insassen aus dem Auto geschleu­dert werden.


Hat es geklickt?
Hat es geklickt?

Warum gurten sich LKW-Fahrer also nicht an?


Ohne Gurt ist das Verletzungsrisiko für Lastkraftwagenfahrer um ein Vielfaches höher. Trotzdem nutzen nur ganze 15% den Gurt. Unfallanalysen ergaben, dass heraus­geschleuderte LKW-Insassen das größte Risiko haben, beim Unfall getötet zu wer­den. Etwa die Hälfte herausgeschleuder­ter LKW-Insassen müssen das Nichtan­gurten mit dem Tode bezahlen. Wer aus dem Fahrzeug geschleudert wird, erleidet zudem häufig extrem schwere Verletzun­gen, die zur Berufsunfähigkeit und Inva­lidität führen können. Unfallstudien konnten eindeutig nachweisen, dass der Sicherheitsgurt bei bis zu 80 % der schwe­ren Unfälle die Verletzungen von LKW-In­sassen vermindert oder ganz vermeidet. Doch LKW-Fahrer nutzen den Gurt nicht gern.

Als Gründe nennen die Fahrer an erster Stelle, der Gurt sei unbequem. An zweiter Stelle wird eine Störung des Betriebsablaufs durch das Angurten ge­nannt und an dritter Stelle meinten die Fahrer, sie fühlten sich ohne Gurt sicher. Dies ergab eine repräsentative Befragung von 3.000 LKW-Fahrern im Auftrag des Instituts für Fahrzeugzeugsicherheit des Gesamtverbandes der Deutschen Versi­cherungswirtschaft (GDV) und des DVR.


Sehstörungen machen jede Auto­fahrt zu einem Risiko

Viele der Autofahrer mit Sehschwä­chen tragen entweder gar keine oder die falsche Brille. Verantwortungslos, denn mehr als 90 Prozent der für den Ver­kehrsablauf wichtigen Informationen bezieht man über visuelle Eindrücke. Falsch eingestellte Dioptrien sind fast immer darauf zurückzuführen, dass der letzte Besuch beim Augenarzt schon Jahre zurückliegt. Im Laufe der Zeit lässt das Sehvermögen nach. In den meisten Fällen läuft diese Verschlechterung aber so schleichend ab, dass man selbst sie nicht unbedingt wahrnimmt.

Deswegen sollten vor allem die älteren Autofahrer ihr Sehvermögen freiwillig in regelmäßigen Abständen überprüfen las­sen. Ab 40 alle fünf Jahre, ab 60 alle zwei Jahre. Die 20- bis 40jährigen, die keine Pro­bleme mit dem Sehen haben,brauchen in der Regel nur alle paar Jahre zum Augen­arzt. Im Fall einer mangelnden Sehschär­fe sollten aber gerade beim Autofahren immer geeignete Augengläser getragen werden.

Eignungsuntersuchung für Bewerber und Inhaber der Klassen C, C1, D, D1 und der zugehörigen Anhängerklassen E sowie der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung.


Das Ingenieurbüro Dipl.-Ing. H. Diemer mit einem bundesweiten Betreuungskonzept auf dem Gebiet der sicherheitstechnischen und arbeitsmedizinischen Betreuung von Unternehmen sämtlicher Branchen, bietet zusätzlich die Untersuchungen gem. Fahrerlaubnis-Verordnung.

Gerne führen wir, die vom Gesetzgeber geforderten Untersuchungen, entsprechend der Fahrerlaubnisverordnung §11 Abs. 9 und §12 Abs. 6 in Verbindung mit der Anlage 5 Nr. 1 und der Anlage 6 Fahrerlaubnisverordnung (FeV) durch.

Wir verfügen über sämtliche erforderlichen Gerätschaften und über das Wiener Test-System sowie die Programme für die psychologische Diagnostik. Unsere Betriebsärzte erfüllen die gesetzlichen Voraussetzungen.

Persönliche Werkzeuge
Für unsere Kunden