Zecken
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Zunahme von Zecken
Mit dem Frühjahr und den warmen Außentemperaturen kommt es zu einer Zunahme von Zecken. Dadurch besteht ein erhöhtes Übertragungsrisiko für bestimmte Krankheiten die durch Zecken übertragen werden, wie z.B. die FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis). Besonders stark vermehren sich die Zecken in den warmen und trockenen Sommermonaten, wodurch die Hauptübertragungszeit jedes Jahr im Juni und Juli ihren Höhepunkt findet. Für die Bevölkerung der FSME-Risikogebiete, sowie für Reisende in die ausgewiesenen Risikogebiete ist ein guter Zeckenschutz und ggf. ein FSME-Impfschutz empfohlen.
FSME (Zecken-Hirnhautentzündung) - Frühsommer-Meningo-Enzephalitis
Wann wird geimpft:
Bei Reisen in FSME-Risikogebiete innerhalb und außerhalb Deutschlands. Besonders gefährdet sind Personen die in den Risikogebieten leben oder arbeiten (z.B. Forstarbeiter Landwirte, etc.)
Impfstoff:
Totimpfstoff
Grundimmunisierung:
Für Kinder und Erwachsene :
1. Impfung: Tag 0
2. Impfung: Monat 1 – 3
3. Impfung: Monat 9 – 12
Kurzimpfschema für Kinder und Erwachsene:
1. Impfung: Tag 0
2. Impfung: Tag 7
3. Impfung: Tag 21
Auffrischimpfung:
1. Auffrischimpfung: nach 1 - 3 Jahre (je nach Impfstoff-Hersteller)
weitere Auffrischimpfungen:
- für die 12- bis 49-Jährigen: nach der 1. Auffrischimpfung alle 3 - 5 Jahre (je nach Impfstoff-Hersteller)
- ab vollendeten 1. Lebensjahr - 12 Jahre und ab 50 Jahre: nach der 1. Auffrischimpfung alle 3 Jahre
Impfschutz:
zuverlässig
ca. 14 Tage nach der 2. Teilimpfung bis ca. 3 - 5 Jahre nach abgeschlossener Grundimmunisierung (s. Auffrischimpfung)
Nebenwirkungen:
Nach der Impfung können innerhalb der ersten 48 Std. Allgemeinreaktionen des Körpers und/oder auch Haut –und/oder Gewebereaktionen um die Einstichstelle herum auftreten. In der Regel klingen Sie nach 1-2 Tagen wieder ab.
Wann darf nicht geimpft werden:
- Bei verschiedenen akuten und chronischen Erkrankungen, sowie bei Allergien gegen Impfbestandteile v.a. Hühnereiweißallergie;
- Kinder bis zum vollendeten 1. Lebensjahr
- In der Schwangerschaft und Stillzeit darf, aufgrund mangelnder Erfahrung, die Impfung nur in Ausnahmefällen unter bestimmten Voraussetzungen erteilt werden.
Die persönliche Verträglichkeit der Impfung sollte auf jeden Fall mit dem Impfarzt eingehend besprochen werden.
